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Vorwort
Leben und Werk
Werkverzeichnis
Die Familie
Quellen

WERKVERZEICHNIS

1. Jesus der Kinderfreund
vermutlich vor oder zu Beginn der Ausbildung in Düsseldorf
keine Bezeichnung bekannt
Nach dem Bericht von Käthe Stings an Bürgermeister Zander 1925.189 Durch die Familie vernichtet.

Keine Abbildung überliefert


2. St. Martinus
vermutlich vor zu Beginn der Ausbildung in Düsseldorf
keine Bezeichnung bekannt
Nach dem Bericht von Käthe Stings an Bürgermeister Zander, 1925. Durch die Familie vernichtet.

Es könnte sich um die erste Fassung eines Martinabends handeln. Keine Abbildung überliefert


3. Jugendliches Selbstbildnis ( A )
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand. Original stark beschädigt. Wiederhergestellt durch den Restaurator Spinrath in Düsseldorf 1932 (im Auftrag und auf Kosten des Verschönerungsvereins Bad Godesberg)
nicht signiert
Heimatmuseum Bad Godesberg, Inv.-Nr. 86 190. Am Ende des 2. Weltkrieges verschollen.
Prov.: Familienbesitz. Original wurde von Herrn Stings, Lüftelberg, dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt. Vermutlich ursprünglich im Besitz der jüngsten Schwester Peter Schwingens, Catharina, die 1856 Johannes Stings aus Muffendorf heiratete.
Ausst.: Heimatmuseum Bad Godesberg
Lit.: „Godesberger Volkszeitung“, 26.4.1932; „Bonner Rundschau“, 18.4.1963, Abb.; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 33 Abb., S. 45; Heckes 1995, S. 68 Abbildung 39, S. 76

Im Peter-Schwingen-Archiv des Hof-Fotografen Julius Söhn, Düsseldorf, haben sich ein Foto des ursprünglichen Zustandes des Bildes und des Zustandes nach der Restaurierung erhalten.


Selbstbildnis, etwa 1831/32, verschollen,
Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


Zustand vor der Restaurierung,
Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


4. Bildnis einer jungen Frau
1832
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Lit.: Heckes 1995, S. 101

Lichtbild im Vortrag Cohen 1932 in Bad Godesberg. Beschreibung: Blondes Haar, schwarzes Seidenkleid, bunter Vorhang an der Seite. 191 Keine Abbildung überliefert.


5. Großes Frauenbildnis (eine der Schwestern Schmitz, wahrscheinlich Catharina Hubertine, Schwägerin des Künstlers)
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand
H 64 x B 52 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Otto Arbeiter

Catharina Hubertine Schmitz wurde am 27.8.1820 in Düsseldorf geboren. Sie war eine jüngere Schwester von Magdalene Philippine Schwingen geborene Schmitz. Sie heiratete 1845 den Handlungsgehilfen Wilhelm Heinrich Rötz aus Düsseldorf. Ihre Tochter Agnes Rötz, verheiratet mit Hieronymus Arbeiter, besaß viele der frühen Werke Schwingen, später verteilt auf deren Söhne Paul und Otto Arbeiter. Otto Arbeiter sprach in Bezug auf das große Frauenporträt allerdings von seiner Tante. Das wäre dann wohl seine Großtante und damit eine andere Schmitz-Tochter gewesen.


Großes Frauenbildnis (Ausschnitt), 30er Jahre, Privatbesitz, Foto: Privat


6. Bildnis Josef Schmitz
nicht datiert, 1830er Jahre
Leinwand auf Holz
H 22 x B 20 cm
Die ursprüngliche Bezeichnung ( „P Schwingen“ oben links) wurde lt. Mitteilung Julius Söhns bei einer Reinigung des Bildes für die Jubiläumsausstellung 1925 durch Spinrath irrtümlich entfernt.
Stiftung museum kunst palast, Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv. Nr. M 4378
Prov.: Geschenk von Frau Auguste Söhn (1929), Ehefrau Julius Söhns, Enkelin des Künstlers
Ausst.: Düsseldorf 1922; Elberfeld 1922; Düsseldorf 1925; Düsseldorf 1948; Bad Godesberg 1964; Düsseldorf 1980; Bad Godesberg 1994
Lit.: Kat. Düsseldorf, 1922, Nr. 81; Cohen 1922; Kat. Düsseldorf 1925, Nr. 783; Cohen 1932 I, S. 5; Cohen 1932 II, S.8; Nick 1936, S. 391; Kat. Düsseldorf 1948, S. 22 Nr. 297; Holzhausen 1964, S. 13, 24; Markowitz 1969, S. 326; Markowitz 1979, S. 144; Kat. Düsseldorf 1980, S. 55 Nr. 243; Schweers 1994, Bd. 4, S. 1722; Heidermann 1994, S. 52; Heckes 1995, S.21 Abbildung 8, S. 45, 84; Bénézit 1999, Bd. 12, S. 588

Dargestellt ist ein Schwager des Künstlers (Düsseldorf 1810-1860), Trauzeuge der ersten Eheschließung. S/W-Foto im Archiv Söhn.


Josef Schmitz, 30er Jahre, Stiftung museum kunst palast Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 4378,
Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


7. Bildnis einer Frau mit Haarschmuck (vermutlich Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz)
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand
H 18 x B18 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Otto Arbeiter


Magdalene Philippine Schwingen, 30er Jahre, Privatbesitz, Foto: Privat


8. Bildnis eines älteren Mannes mit Fliege
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand
H 28 x B 24 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Otto Arbeiter


Bildnis eines älteren Mannes, 30er Jahre, Privatbesitz, Foto: Privat


9. Bildnis eines jüngeren Mannes
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand
H 22 x B 20 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Otto Arbeiter


Bildnis eines jüngeren Mannes, 30er Jahre, Privatbesitz, Foto: Privat


10. Ist Durindan nicht hier? (Skizze)
nicht datiert, 1830er Jahre
Öl auf Leinwand
H 24 x 17 cm
nicht bezeichnet,
auf dem Bild der Text „Ist Durindan nicht hier?“
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Paul Arbeiter
Lit.: Heidermann 1994, S. 45; Heckes 1995, S. 67 Abbildung 37, S. 77

Anscheinend nach einem Modell der Akademie gemalt. Ein mittelalterlicher Ritter hat sein Schwert in Erwartung des Gegners noch in der Scheide. Die Szene wird literarisch überhöht durch die Nennung des legendären Schwerts „Durindan“, das, ursprünglich im Besitz Hectors, in den Besitz Orlandos gekommen war und in Ariost’ „Rasendem Roland“ in der Auseinandersetzung zwischen Orlando (Roland) und Rinaldo eine wichtige Rolle spielte. Der Ritter könnte also Rinaldo darstellen, der seinen Gegner erwartet. Rinaldo war auch einer der Helden in Torquato Tassos „Befreitem Jerusalem“ und Carl Ferdinand Sohn, der Lehrer Schwingens, hatte schon 1828 im Anschluss an Schadow ein Gemälde Rinaldo und Armida gestaltet. Schwingen dürfte die Bildbezeichnung kaum aus eigener Kenntnis der literarischen Vorlage gewählt haben. Tasso und Ariost gehörten aber zu den Schriftstellern, die in Düsseldorf in dem 1829 gegründeten Vorlesungsverein gepflegt wurden, dem Carl Ferdinand Sohn angehörte. Wahrscheinlich ist das Bild auch der „Schinderhannes“, von dem Cohen gehört hatte.


Ist Durindan nicht hier? 30er Jahre, Privatbesitz, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


11. Der ertappte Liebesbrief (Vorskizze)
1835
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Lit.: Scotti 1836, S. 176 (Farb-Skizze zu einem größeren Bild); Püttmann 1839, S. 188; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 59; Heckes 1995, S. 102

Vorskizze zu „Die überraschte Leserin“. Keine Abbildung überliefert.


12. Die überraschte Leserin
1836
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Ausst.: Berlin 1836
Lit.: Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1836, Nr. 907; Nagler 1846, S. 149; Heidermann 1994, S. 59; Heckes 1995, S. 102

Dazu die Skizze „ Der ertappte Liebesbrief“. Keine Abbildung überliefert


13. Der Kreuzfahrer
1836
Öl auf Holz oder Pappe
H 11 x B 11 cm
„Schwingen“ unten rechts (undeutlich)
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Paul Arbeiter
Lit.: Scotti 1836, S.176: „1836 Der Kreuzfahrer (halbe Figur) - noch in Arbeit.“ Püttmann 1839, S. 192; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 46; Heckes 1995, S. 67, 79

Wahrscheinlich nach einem Modell der Akademie gemalt. In mittelalterlicher Rüstung steht der Kreuzfahrer vor dem Hintergrund einer Stadt oder Burg. Halbe Figur. Eine Vorgabe Sohns ist auch hier anzunehmen.


Der Kreuzfahrer, 1836, Pivatbesitz, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


14. Die Wahrsagerin des 19. Jahrhunderts
1836
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Ausst.: Berlin 1836; Düsseldorf 1837
Lit.: Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1836, Nr. 906; Kat. Düsseldorf 1837, S. 12, Nr. 223; Scotti 1836, S.176; Püttmann 1839, S.183; Müller, W. 1854, S.301; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 59; Heckes 1995, S. 102

Eine bei Günter Böhmer abgebildete Grafik – wahrscheinlich nicht nach Schwingen – „ Die Prophetin des 19. Jahrhunderts“ sagt dem Gesinde voraus: „Es werden Zeiten kommen, wo die Herrschaften das Wasser selbst holen müssen, die Mägde aber in seidenen Kleidern gehen!!“. Ähnliche Thematik bei Schwingen ? J. B. Sonderland schuf einen Kupferstich „Die Wahrsagerin“, der im rheinischen Dorfmilieu angesiedelt ist. Er dürfte eher die Schwingen’sche Auffassung treffen. Keine Abbildung der Schwingen’schen Arbeit überliefert. Nach dem Gemälde 1838 Lithographie von Schall.


15. Jugendbildnis (B)
keine Datierung bekannt, vermutlich in den 1830er Jahren
keine Bezeichnung bekannt
Frau Rosa Gattel, Berlin (1964)
Lit.: Nick 1936, S. 391; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 59; Heckes 1995, S. 101

N i c h t identisch mit dem Jugendbildnis im Besitz der Tante von Frau Gattel Rosa Simon, Mülheim/Ruhr. Keine Abbildung überliefert.


16. Frühes Selbstbildnis (C)
keine Datierung bekannt, vermutlich 1830er Jahre
Verbleib unbekannt, letzter bekannter Eigentümer Frau Kaethe Hoffmann geb. Frings,
Bonn (1964)
Prov.: 1926 im Besitz der Familie des Bäckers Johann Frings, Kessenich
Ausst.: Bad Godesberg 1926; Bad Godesberg 1964
Lit.: „Deutsche Reichs-Zeitung“, Bad Godesberg, 22.5.1926, Abb.; Holzhausen 1964, S. 24; „Bonner Rundschau“, 15.2.1964; Heidermann 1994, S. 45; Heckes 1995, S. 70, 76

Aufgrund der Malweise kann man schließen, dass dieses Bild noch vor dem Selbstbildnis D entstanden ist. Weinhändler Heinrich Raaf hatte es etwa 1925 in Kessenich ausfindig gemacht.192


Frühes Selbstbildnis, 30er Jahre, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


17. Selbstbildnis (D)
keine Datierung bekannt, vermutlich 1830er Jahre
nicht signiert
Verbleib unbekannt, letzter bekannter Eigentümer nach Nick: Frau Rosa Simon,
Mülheim/Ruhr, Enkelin des Künstlers
Lit.: Cohen 1932 II, Abbildung Titelblatt; Nick 1936, S. 391; Holzhausen 1964, S. 23; Bolwin 1986 Abb.; Diederichs 1989, S. 139 Abb.; Heidermann 1994, S. 45; Nerlich 1994, Abb.; Heckes 1995, S. 69 Abbildung 39, S. 76


Selbstbildnis, 30er Jahre, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


18. Bildnis eines eleganten Herrn mit weisser Weste
1836 [?]
Öl auf Leinwand
62 x 49 cm signiert und datiert
Verbleib unbekannt (Privatbesitz):
Prov.: Auktionshaus Michael Zeller, Lindau 1998
Lit.: Katalog Lindau 1998, S. 188, S. 189 Abb.

Eine Prüfung des Originals war nicht möglich.


Bildnis eines eleganten Herrn, Privatbesitz, Foto: Auktionshaus Michael Zeller 1998

19. Der Martinsabend (I)
[1837]
Leinwand auf Holz
H 15 x B 14 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Stiftung museum kunst palast, Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv. Nr. M 4384
Prov.: Erworben 1930 von Frau H. Boerner, Osterspey Ausst.: Elberfeld 1852; Düsseldorf 1948; Düsseldorf 1979; Berlin 1980; Bad Godesberg 1994; Düsseldorf 1996
Lit.: Scotti 1837, S. 281 – „an Privat verkauft“; Scotti 1938, S. 41; Püttmann 1839, S. 183; Nagler 1846, XVI, S. 149; Conversations Lexicon 1846, S. 300; „Täglicher Anzeiger für Berg und Mark“, Elberfeld vom 15.2.1852; Müller, W. 1854, S.301; Müller Fr. 1864, S.509; Boetticher 1891/1901, S. 717; Kunstchronik 1925/26, S. 325; Koetschau 1926, S. 148/49; Jan Wellem 1930, S. 312, Abb.; Cohen 1932 II, S. 6; Kat. Düsseldorf 1948, S. 22 Nr. 296; Holzhausen 1964, S. 10, 24; Hütt 1956, S.191/92; Hütt 1958, S. 397, Abbildung 13; Hütt 1964, S. 68; Immel 1967, S. 279/80; Markowitz 1969, S. 325/326; Kalnein 1973, S. 169; Ricke-Immel in: Kat.Düsseldorf 1979, S. 157; Kat. Düsseldorf, 1979, S.483/484; Markowitz in Trier/Weyers 1979, S. 127; Kat. Berlin 1980, S. 366, Nr. 203; Hütt, 2. Aufl. 1984, S.94, Abbildung 69; Kat. München 1986, S. 292, Abb.; Soiné 1985, S.36; Kat. München 1994, Bd. 4, S.1722; Heidermann 1994, S. 36, 48; Heckes 1995, S. 11, 12, 19 Abbildung 6, S. 61, 65/66, 80/81; Hütt 3. Aufl. 1995, S. 102, Abbildung 86; Kat. Düsseldorf 1996; Bénézit 1999, Bd. 12, S. 588

1837 nach Schwingens eigenen Angaben viermalige Wiederholung (Scotti); später noch mehrfach wiederholt. Siehe folgende Nummern. 1852 zeigt Schwingen einen Martinsabend auf der Permanenten Ausstellung im Casino in Elberfeld. 1853 spendete Schwingen einen „Martinsabend“ für eine Verlosung des Künstlerunterstützungsvereins. Adolf Schroedter hatte das Thema bereits 1834 behandelt. Später Louis Toussaint (1852), Geselschap und Ludwig Knaus.


Der Martinsabend, 1837, Stiftung museum kunst palast Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 4384, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


20. Der Martinsabend (II)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 18 x B 14,5 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf, Inv. Nr. B 2071
Prov.: Erworben 1963 im Kunsthaus am Museum, Köln (Versteigerung am 5.10.1963; auch Düsseldorfer Amtsblatt Nr. 45 vom 16. November 1963 und Kunsthaus am Museum, Carola van Ham, Köln, 15. Auktion Nr. 1333, S. 86, dort fälschlich J. P. Hasenclever zugeschrieben. Preis 600.- DM)
Ausst.: Bad Godesberg 1964; Bad Godesberg 1994
Lit.: Siehe vorige Nr. und Kat. Köln 1963, S. 86, Nr. 1333; „Amtsblatt der Stadt Düsseldorf“, Nr. 45, 16.11.1963; „Bonner Rundschau“ 2.12.1963; Holzhausen 1964, S. 10, 24, Abb. 5; Heidermann 1994, S. 48; Heckes 1995, S. 20 Abbildung 7, S. 81

Diese Variante ist in der Anordnung der Fassung von Nr. 19 im museum kunst palast sehr ähnlich.


21. Der Martinsabend (III)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 17 x B 15 cm
„P. S.“ auf der grünen Laterne und „P. Schwingen“ unten rechts
unbekannter Privatbesitz, zuletzt Sanitätsrat Dr. Karl Lissauer, Düsseldorf (1964)
Ausst.: Düsseldorf 1925; Bad Godesberg 1964
Lit.: Lissauer 1924, S. 47; Koetschau 1926, Abbildung S. 216; „Rheinische Illustrierte“, 10.11.1929, ganzseitige Abb., S. 1; Holzhausen 1964, S. 24, Abb. 4; Kat. Düsseldorf 1969, S. 325; Heidermann 1994, S. 49/50; Heckes 1995, S. 65 Abbildung 34, S. 81/82

Variante mit Architektur, Kirchturm der St. Lambertus Kirche in der Düsseldorfer Altstadt. In dieser Kirche wurde P. Schwingen 1837 getraut.


Der Martinsabend, 1837, Sammlung Lissauer, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


22. Der Martinsabend (IV)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 31 x B 24 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Privatbesitz
Prov.: Frau Petronella (Nelly) Stollenwerk, Enkelin des Künstlers
Ausst.: Bad Godesberg 1964; Bad Godesberg 1994
Lit.: Heidermann 1994, S. 50; Heckes 1995, S. 82; Wolf 1998

Weitere Variante des Martinsabends mit breiterem Straßenbild. Größeres Format.


Der Martinsabend, 1837, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg

23. Der Martinsabend (V)
[1837]
„Schwingen“ unten rechts
Privatbesitz
Prov.: Frau Bernhard Schulgen, Familienbesitz
Ausst.: Bad Godesberg 1964
Lit.: Holzhausen 1964, S. 10, 24; Heidermann 1994, S. 50; Heckes 1995, S. 82

Version ohne Architektur unter einem gemalten Rundbogen. Rechts und links „Z“ und „M“, was wohl als „Zint Mäten“, also der „Heilige Martin“ zu deuten ist.


Der Martinsabend, 1837, Privatbesitz, Foto: Privat


24. Der Martinsabend (VI)
[1837 oder später]
„P. Schwingen“ unten rechts
Verbleib unbekannt, letzte bekannte Eigentümerin Frau Hedwig Heinlin (geb. Stollenwerk), Enkelin des Malers, zuletzt – 1945 – wohnhaft in Schalkau, Thüringen (verheiratet mit Pfarrer Paul Heinlin). Das Bild ist bei den Nachfahren in München nicht nachweisbar.
Lit.: Heidermann 1994, S. 50; Heckes 1995, S. 66 Abb., 82

Fassung mit Jan Wellem Denkmal und Düsseldorfer Rathaus


Der Martinsabend,1837 oder später, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


25. Selbstbildnis mit Hut (E) (Kopie von C. Faust))
Das Original vermutlich 1837, die Kopie 1920er Jahre
Öl auf Leinwand
H 61,2 x B 50,3 cm
Privatbesitz, Bad Godesberg. Eigentümer ist Urenkel des Künstlers
Prov.: Familienbesitz, Frau Petronella (Nelly) Stollenwerk, Berlin
Ausst.: Heimatmuseum Bad Godesberg; Bad Godesberg 1964, Bad Godesberg 1994
Lit.: „Bonner Rundschau“, 14.2.1962: Peter Schwingens Urenkel; Holzhausen 1964, S. 8, 23, Abbildung 1; „General-Anzeiger“, Bonn vom 14.5.1966; Heidermann 1994, S. 46; Heckes 1995, S. 70 Abbildung 40, S. 79; Wolf 1997; Wolf 1993, Abb.; Wolf 2000, Abb.

Das Bild war als Leihgabe bis 1.9.1933 im Heimatmuseum Bad Godesberg. Das Original war im Besitz von Joseph Stollenwerk. Der Verbleib ist unbekannt. Kopie lt. „Bonner Rundschau“ v. 14.2.1962 aus den zwanziger Jahren. Carl Faust (1874-1934) war Porträt- und Genremaler in Düsseldorf. 193 1837 entsteht auch Hasenclevers Selbstbildnis mit Hut. Soiné weist auf die Bedeutung der verschatteten Augen im Künstlerbild seit Rembrandt hin. 194 Vor einem dunkelgrün-braunen Hintergrund tritt der Künstlerhut als entscheidendes Merkmal hervor. Er ist wie die untere Gesichtshälfte ist durch eine nicht zu lokalisiernde Lichtquelle erhellt.


Selbstbildnis, vermutlich 1837, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


26. Bildnis Peter Josef Schwingen (1786-1856)
1837
Jahreszahl 1837 in die Farbe geritzt
Verbleib unbekannt, letzter bekannter Eigentümer Kaethe Hoffmann geb Frings, Bonn (1964)
Prov.: 1926 im Besitz der Familie des Bäckers Johann Frings, Kessenich
Ausst.: Heimatmuseum Bad Godesberg; Bad Godesberg 1926; Bad Godesberg 1964
Lit.: „Deutsche Reichs-Zeitung“, Bad Godesberg, 22.5.1926, Abb.; „Bonner Rundschau“, 22.2.1964, Abb.; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 47; Heckes 1995, S. 79

Vater des Künstlers. Käthe Stings hat es ca. 1925 in Kessenich ausfindig gemacht. 195


Vater des Künstlers, 1837, Foto: nach „Deutsche Reichszeitung“, 1926


27. Der heimkehrende Krieger
nicht datiert [etwa 1837]
Öl auf Leinwand
H 20 x B 18,5 cm
“Schwingen“ oben rechts, unten in der Tafel und „Peter Schwingen“ auf dem Keilrahmen
Privatbesitz
Prov.: Etwa 1975 im Handel erworben
Lit.: Heidermann 1994, S. 60; Heckes 1995, S. 102

Am 3. Januar 2006 aufgrund einer Anzeige in der „Weltkunst“ von 1993 wieder aufgetaucht.


Der heimkehrende Krieger, etwa 1837, Privatbesitz, Foto: Heidermann

28. Ein Wache stehender Kriegsknecht
[1837]
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Lit.: Püttmann 1839, S 183; Holzhausen 1964, S. 23; Heidermann 1994, S. 60; Heckes 1995, S. 102

Wahrscheinlich Studie nach einem Modell der Akademie. Siehe dazu Johann Wilhelm Schirmer, „Lebenserinnerungen“, „ ...wenn die Zeichnung nach dem Modell stehenden Musketier mit seinem Schildwachenkopf zufällig an die Natur erinnerte, so wurde dies als Mangel an Talent angesehen“. Keine Abbildung überliefert.


29. Die Vesperzeit am Sonntage – häusliche Szene
1837
Öl auf Leinwand (doubliert)
H 39,5 x B 34,5 cm
„P. Schwingen 1837“ unten rechts am Schrank
Verbleib unbekannt
(Privatbesitz)
Prov.: Kunsthaus am Museum, Köln, 76. Auktion, 1978.
Lit.: Scotti 1837, S. 281; Püttmann 1839, S. 183; Boetticher 1891/1901, S. 717; Holzhausen 1964, S. 23; Kat. Köln 1978, S. 126, Abbildung auf Titelblatt; Heckes 1995, S. 53 Abbildung 27, S. 54, 57, 61

Zuschlagpreis 1978: 23000,- DM. 1844 spendet Schwingen ein Bild „Lesender Alter“ für die Verlosung des Künstlerunterstützungsvereins. Identisch ? Sehr ähnliches Motiv von Schwingen 1862 wiederholt. Andere Titel dieses Motivs „Beschaulicher Lebensabend“, „Die Lesestunde“. Ein recht ähnliches Motiv zeigte Fritz Sonderland mit „Großvaters Lesestunde“196


Die Versperzeit am Sonntage, 1837, Foto: Kunsthaus am Museum Carola van Ham, Köln 1978


30. Bildnis Friedrich August de Weerth (1804-1879)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 33 x B 28,5 cm
nicht bezeichnet
rückseitig beschriftet: „gemalt im Herbst 1837 von Peter Schwingen zu Düsseldorf“ (Holzhausen 1965)
Nach Amerika verkauft.
Verbleib unbekannt
Prov.: 1941 Dr. Wilhelm de Weerth, Elberfeld; 1964 Frau Anita von Luttitz geb. de Weerth, Wiesbaden; 1989 Auktionshaus Lempertz, Köln
Ausst.: Düsseldorf 1925
Lit.: Scotti 1838, S. 41; Kat. Düsseldorf 1925; De Weerth 1938, nach S. 42 Abb.; Holzhausen 1965, S. 45/46;
Heidermann 1994, S. 36, 50; Heckes 1995, S. 11, 45, 83; Heidermann 2002, S. 72

Friedrich August de Weerth, geboren am 30.8.1804, Sohn des Peter de Weerth, war Elberfelder Stadtverordneter 1851/52 und Mitglied der preußischen Ersten Kammer. Er starb am 30.4.1879 in Elberfeld. In zweiter Ehe war er verheiratet mit Maria Steinkauler, einer Cousine seiner ersten Frau. Friedrich August de Weerth trägt nicht die nach vorn gekämmten Haare der Bilder Wichelhaus und Bemberg und des Schwingen’schen Selbstbildnisses. Er war fast zehn Jahre älter als der Maler und für diesen wohl schon so etwas wie ein älterer Herr. Lt. Brief von Ernst-Günther Frowein an Julius Söhn vom 14. Okt. 1941 soll es nach Angaben von Dr. Wilhelm de Weerth (Enkel des Friedrich August de Weerth) von den 5 Kinder-Ehepaaren des Peter de Weerth je zwei Porträts, also insgesamt 10 Porträts gegeben haben. Die Kinder waren: Friedrich August, verheiratet mit Eleonore Mathilde Fauth, Ernst Eugen (1807-1869) in erster Ehe verheiratet mit Marie Konstanze Peill (18101840) , Werner (1809-1859) verheiratet mit Anna Goldfuß (1826-1900), Emilie Elisabeth (1810-1847), verheiratet mit Benjamin Friedrich Wichelhaus (18011886), Bernhardine Juliane (1813-1860), verheiratet mit Wilhelm von Eynern.

Es ist nicht sicher, dass alle weiteren Bilder von Schwingen waren. Ein als Foto überliefertes Gemälde der Maria Konstanze Peill deutet in Anlage und Ausführung auf Peter Schwingen (WVZ 132). Immerhin meldet Scotti für 1838 sechs männliche und vier weibliche Bildnisse.


Friedrich August de Weerth, 1837, Foto: nach de Weerth 1938


31. Bildnis Eleonore Mathilde Thusnelda de Weerth geb. Fauth (1809-1864)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 33 x B 28,5 cm
nicht bezeichnet
rückseitig beschriftet: „gemalt im Herbst 1837 von Peter Schwingen zu Düsseldorf“ (Holzhausen 1965)
Nach Amerika verkauft. Verbleib unbekannt
Prov.: Vergleiche Bildnis Friedrich August de Weerth
Ausst.: Düsseldorf 1925
Lit.: Scotti 1838, S. 41; Kat. Düsseldorf 1925; De Weerth 1938, nach S. 42 Abb.; Holzhausen 1965, S. 45/46; Heidermann 1994, S. 36, 52; Heckes 1995, S. 11, 45, 83; Heidermann 2002, S. 27

Eleonore Mathilde Fauth wurde am 8.6.1809 in Bergisch-Gladbach geboren. Sie starb am 31.5.1864 in Elberfeld.


Eleonore Mathilde Thusnelda de Weerth geb. Fauth, 1837, Foto: nach de Weerth 1938


32. Bildnis Benjanim Friedrich Wichelhaus (1801-1886)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 33 x B 28,5 cm
nicht bezeichnet
Rückseitig Klebezettel ... „gemalt im Herbst 1837 von Peter Schwingen aus Düsseldorf“.
Privatbesitz
Prov.: Familienbesitz seit 1837
Lit.: Wichelhaus 1922, nach S. 122 Abb.; Heidermann 2002, S. 27 Abb.

Benjamin Friedrich Wichelhaus war Bankier in Elberfeld, Sohn des Johann Peter Wichelhaus, des Gründers der Bank. Er ist der UrUrgroßvater des gegenwärtigen Besitzers. Das Bild war immer in Familienbesitz.
Wichelhaus ist vor einem grünen, nach rechts hin sich aufhellenden Hintergrund porträtiert. Er wirkt jugendlicher als seinem tatsächlichen Alter von 36 Jahren entsprechen sollte. Soweit Brustbilder Peter Schwingens farbig überliefert sind, ist bis in die späten Jahre hinein die grüne, sich nach Bedarf aufhellende Hintergrundgestaltung beibehalten worden.


Benjamin Friedrich Wichelhaus, 1837, Privatbesitz, Foto: Heidermann


33. Bildnis Emilie Elisabeth Wichelhaus geb. de Weerth (1810-1847)
[1837]
Öl auf Leinwand
H 33 x B 28,5 cm
nicht bezeichnet Rückseitig zwei Klebezettel: Der anscheinend ältere lautet: „Frau Emilie Wichelhaus gemalt im November 1837 durch den Meister Peter Schwingen aus Düsseldorf“, der zweite ist von derselben Hand wie bei Benjamin Wichelhaus, auch der Text ist bis auf den Namen identisch.
Privatbesitz
Prov.: Familienbesitz seit 1837
Lit.: Wichelhaus 1922, nach S. 172; Bredt 1941, nach S. 60, dort wohl fälschlich „nach der Tradition“ als Helene
Luise Christine Greef geborene Wichelhaus bezeichnet; Heidermann 2002, S. 27 Abb.

Emilie Elisabeth de Weerth, Tochter des Peter de Weerth, war mit Benjamin Friedrich Wichelhaus verheiratet. Sie ist die UrUrgroßmutter des gegenwärtigen Besitzers. Das Bild war immer in Familienbesitz. Da dieses Bild eindeutig bezeichnet ist, müsste es sich bei dem bei Bredt „nach der Tradition“ anders zugeschriebenen Bild um eine andere Fassung gehandelt haben. Emilie Elisabeth Wichelhaus trägt ein blau-violettes Samtkleid, das etwas dunkler als das sehr ähnliche Kleid der Karoline Bemberg zu sein scheint.


Emilie Elisabeth Wichelhaus, 1837, Foto: Heidermann


34. Bildnis Frau Julius August Bemberg, Karoline geb. Wülfing
nicht datiert, um 1837
Öl auf Leinwand
H 65 x B 55 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Beigeordneter August Frowein (1907), August von Frowein, Elisabeth (Lissy) von Frowein
Ausst.: Elberfeld 1907
Lit. Kat. Elberfeld 1907, S. 17, Nr. 88; De Weerth/Schniewind, 47, 1972, Abbildung vor S. 1; Heckes 1995, S. 95
Abbildung 44; Heidermann 2002, S. 36 Abb.

Das Porträt zeigt sie wie die Bilder Wichelhaus und de Weerth vor einem grünen Hintergrund. Das auf schwarzweißen Fotografien etwas streng wirkende Biedermeierkleid ist in leuchtendem blau-violett gehalten und kennzeichnet die relative Jugend der Abgebildeten.


Karoline Bemberg geb. Wülfing, 1837, Foto: Bildarchiv Marburg


35. Bildnis Julius August Bemberg
nicht datiert, um 1837
Öl auf Leinwand
H 66 x B 56 cm
nicht bezeichnet
(Kopie nach Schwingen von Schnitzler) 197
Privatbesitz
Prov.: Beigeordneter August Frowein (1907), August von Frowein, Elisabeth (Lissy) von Frowein
Ausst.: Elberfeld 1907 (die Kopie)
Lit.: Kat. Elberfeld 1907, S. 17, Nr. 89; De Weerth/Schniewind,47, 1972, Abbildung vor S. 1; Hecke 1995, S. 96
Abbildung 45, S. 97; Heidermann 2002, S. 36 Abb.

Bemberg tritt ebenfalls in der jugendlichen Frisur des Selbstbildnisses und des Wichelhaus-Bildes auf. Auch hier grüner Hintergrund. August Julius Bemberg und seine Frau wurden später auch von Alfred Rethel porträtiert. Das Vorbild Peter Schwingen ist bei August Julius unverkennbar. Wahrscheinlich ist Rethels Porträt erst nach dem Tode Bembergs entstanden und das Schwingen-Bild musste als Vorlage dienen. In Elberfeld wurde 1907 bereits die Kopie aus dem Besitz von August Frowein ausgestellt.


Julius August Bemberg, 1837, Foto: Bildarchiv Marburg


36. Bildnis Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz (I)
nicht datiert, um 1837
Öl auf Leinwand auf Holz aufgezogen
H 51 x B 44 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz
Prov.: Familienbesitz Philipp Schwingen, Nürnberg, jetzige Eigentümerin ist die Tochter des letzen Besitzers Rolf Schwingen
Ausst.: Bad Godesberg 1964
Lit.: Holzhausen 1964, S. 24; Heidermann 1994, S. 47; Heckes 1995, S. 79

Erste Ehefrau. Auch hier ein hellgrüner Hintergrund. Das Kleid der jungen Frau in dunkelviolett, aber von anderem Schnitt als auf den Wuppertaler Bildern. Das Gesicht „schön“ und mit rosigen Wangen gemalt. Goldene Ohrringe und eine goldene Brosche deuten an, dass die Porträtierte aus soliden Verhältnissen kommt. Weitere Fassung jedoch ohne Schmuck in Düsseldorfer Privatbesitz. .


Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz, etwa 1837, Foto: Privat


37. Bildnis Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz (II)
nicht datiert, um 1837
Öl auf Leinwand H 25 x B 17 cm
unten links quer „P. S.“; rückseitig auf der Leinwand „Helene Schwingen geb. Schmitz geb. 1816 - (Kreuz)18...- I. Gemahlin von Peter Schwingen“
Privatbesitz
Prov.: Familienbesitz, jetziger Eigentümer ist UrUrUrenkel des Künstlers aus erster Ehe
Ausst.: Bad Godesberg 1994
Lit.: Heidermann 1994, S. 48; Heckes 1995, S. 18 Abbildung 5, S. 80

Fassung ohne Halsschmuck


Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz, etwa 1837, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


38. Frau am Fenster (Bildnis)
[um 1837]
Öl auf Leinwand
H 25 x B 19,5 cm
nicht bezeichnet
Stiftung museum kunst palast, Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv. Nr. M 4377
Prov.: Erworben 1929 von Albert Loevenich, Köln; Lövenich war Besitzer eines weiteren Schwingen-Bildes, das er 1932 für DM 200.- erfolglos der Stadt Bad Godesberg anbot. Die Stadt konnte infolge ihrer katastrophalen Finanzlage nicht zahlen.
Ausst.: Düsseldorf 1948; Gelsenkirchen 1952; Bad Godesberg 1964; Düsseldorf 1979; Düsseldorf 1996
Lit.: Koetschau 1926, S. 66; Cohen 1932 I, S. 5 und Abbildung S. 6; Cohen 1932 II, S. 6; Nick 1936, S. 391; Kat. Düsseldorf 1948, S. 22 Nr. 295; Kat. Gelsenkirchen 1952, Nr. 90; Hütt 1956, S.191, Abbildung 40; Hütt 1958/59, S. 396, Abbildung 12; Hütt 1964, S. 69, Abbildung 40; Holzhausen 1964, S. 12, 25, Abbildung 6; Markowitz 1969, Nr. 4377, S. 326 und Abbildung 239; Kat. Düsseldorf 1979, S. 484, 485; Gödecke-Behnke 1983, S. 114-120, 180, 183, 186; Hütt, 2. Aufl. 1984, S.95, Abbildung 70; Kat Düsseldorf 1985, S. 163; Schweers 1986, S. 292 Abb.; Sitt 1993, S. 25 Abb.; Schweers 1994, Bd. 4, S. 1722; Heidermann 1994, S. 50; Heckes 1995, S. 50 Abbildung 25, S. 82; Hütt 3. Aufl. 1995, S. 103, Abbildung 87; Kat. Düsseldorf 1996, S. 75 Abb.; Bénézit 1999, Bd. 12, S. 588


Frau am Fenster, um 1837, Stiftung museum kunst palast, Gemäldegalerie, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 4377.

39. Die Wahrsagerin
[1837/38]
keine Bezeichnung bekannt
Lithographie von J. C. Schall nach dem Bild „Die Wahrsagerin des 19. Jahrhunderts“ qu. fol.
Ausst.: Berlin 1838
Lit.: Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1838, Nr. 1125; Nagler 1846, S. 149 (auch unter Schall), Holzhausen 1964, S.25; Heidermann 1994, S. 59/60; Heckes 1995, S. 102

Der Lithograph und Maler J. C. Schall war Schüler der Berliner Akademie und lebte in Berlin. Er beschickte von 1828 bis 1860 regelmäßig die Berliner Akademie-Ausstellungen.
Keine Abbildung überliefert.


40. Der Sonntagnachmittag
[nach 1837/vor 1846]
Lithographie
qu. fol.
keine Bezeichnung bekannt
Lithographiert von Hahn nach dem Gemälde bei F. John in Düsseldorf
Lit.: Nagler 1846, Bd. 16, S. 149; Holzhausen 1964, S. 25; Heckes 1995, S. 103

Möglicherweise eine Lithographie nach dem Bilde „Die Vesperzeit am Sonntage“, wobei das Format irritiert. Der Lithograph ist wahrscheinlich Christian Hahn, der in Frankfurt am Main für die Lithographische Anstalt von Ph. C. Stern arbeitete.


41. Die Strickerin
nicht datiert, vermutlich um 1837/40
Öl auf Leinwand
H 33 x B 24 cm
„P. Schwingen“ mitte links
unbekannter Privatbesitz
Prov.: Sammlung Max Lissauer, Düsseldorf (1963)
Ausst.: Düsseldorf 1925; Bad Godesberg 1964
Lit.: Lissauer 1924, S. 47; Kat. Düsseldorf 1925, Nr. 789; „Daheim“, Leipzig, 68. Jg., Nr. 24, 10.3.1932, Abb.;
Holzhausen 1964, S.9, S.23, Abbildung 2; „GeneralAnzeiger“, Bonn vom 1.7.1988 Abb.; „Rheinische Post“ 1994 Abb.; Heidermann 1994, S. 46; Heckes 1995, S. 51, 52 Abbildung 26, S. 78

Wahrscheinlich identisch mit dem von Cohen in Godesberg gezeigten Bild „Mädchen in Schwarzwälder Tracht“.


Die Strickerin, um 1837/40, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


42. Bildnis Peter de Weerth (Des Geschäftsmannes Mußestunde)
1838
Öl auf Leinwand
H 42 x B 35 cm
nicht bezeichnet
Privatbesitz, Düsseldorf
Prov.: 1838 durch Peter de Weerth vom Künstler erworben, 1941 im Besitz von Dr. Wilhelm de Weerth, Elberfeld. 1964 Frau Ellen Marion Felicitas von Stein geb. de Weerth, Köln
Ausst.: Elberfeld 1907; Elberfeld 1922; Düsseldorf 1925; Bad Godesberg 1964; Bad Godesberg 1994
Lit.: Scotti 1838, S. 41 – „erworben durch Herrn Rentner P. de Weerth zu Elberfeld“; Kat. Elberfeld 1907, Nr. 90 ; Elberfeld, Festsch. 1910, S. 224 Abb.; Li. 1922; Kgb. 1922; Cohen 1922; Cohen 1924, S. 19; Kat. Düsseldorf 1925; Koetschau 1926, S. 148; „General-Anzeiger“, Bonn v. 3.12.1931; Cohen 1932 I, S. 6 und Abbildung S. 4; Cohen 1932 II, S. 7 und Abb.; Nick 1936, S. 391; De Weerth 1938, nach S. 154 Abb.; Hashagen 1958, S. 540; Baum 1961, S. 124 Abb.; „Bad Godesberger Wochenschau“, 1964, S. 15; „Bonner Rundschau“ vom 29.2.1964; Hütt 1964, S. 69; Holzhausen 1964, S. 3 Abb., S. 11, 24; Holzhausen 1964 II, Abb.; Heller/Zimmermann 1981, S. 33 Abb.; Hütt, 2. Aufl. 1984, S.94; Soiné 1985, S. 208; Heidermann 1994, S. 52; Heckes 1995, S. 14, S. 22 Abbildung 9, S. 46, 84; Kabinett Bonn 1996, Abb.; Kat. Berlin 1998, S. 48 Abb.; Heidermann 2002, S. 29 Abb.; Werner/Schürmann, S. 149 Abb.

Der Vater von Peter de Weerth betrieb in Elberfeld eine Garn - und Baumwollhandlung. Peter de Weerth (1767-1855) erhielt seine kaufmännische Ausbildung in Frankfurt und trat dann in das väterliche Geschäft ein. Durch Beerbung seiner Großmutter und einer Tante aus der Familie von Carnap kam er früh zu einem großen Vermögen. Schuf den De Weerthschen Garten, eine der wenigen grünen Oasen in der Stadt Elberfeld. Dort erinnert eine Gedenkplatte an Peter de Weerth.


Peter de Weerth (Der Geschäftsmannes Mußestunde), 1838, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


43. Stilles Gedenken oder Gebet zweier Kinder am Gedächtsnistage ihres vom Blitz erschlagenen Vaters am Eichenstamme
1838
Öl auf Leinwand
H 31 x B 25 cm
„P. Schwingen 1838“ unten rechts
Eine Fassung vermutlich in Bad Godesberger Privatbesitz
Prov.: Spick, Berlin, Auktion Nr. 508 vom 5. u. 6.4.1979
Lit.: Scotti 1837, S.281; Püttmann 1839, S. 192; Holzhausen 1964, S. 23; Kat. Berlin 1979, Tafel 46; Heidermann 1994, S. 52; Heckes 1995, S. 73 Abbildung 42, S. 74, 83

Lt. Scotti in zwei Fassungen gemalt, eine in kleinerer Ausführung.


Stilles Gedenken oder Gebet zweier Kinder am Gedächtnistage ihres vom Blitz erschlagenen Vaters am Eichenstamme, 1838, Foto: Kunstversteigerungen Leo Spick, Berlin


44. Stilles Gedenken oder Gebet zweier Kinder am Gedächtnistage ihres vom Blitz erschlagenen Vaters am Eichenstamme
1838
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Lit.: Scotti 1837, S. 281

Zweite Fassung

45. Frau mit ihren Kindern im Torbogen (Vorstudie zu Nr. 46)
1838
Öl auf Pappe
H 16 x 13,5 cm
„P. Schwingen 1838“ unten rechts
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Paul Arbeiter
Lit.: Holzhausen 1965, S. 44; Heidermann 1994, S. 53; Heckes 1995, S. 85


Frau mit ihren Kindern im Torbogen, 1838, Privatbesitz, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930,


46. Die Spinnerin mit ihren Kindern vor des Hauses Tür
[1838]
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Erworben durch Herrn Bankier John zu Frankfurt/Main.
Ausst.: Düsseldorf 1838; Düsseldorf 1839; Köln 1839
Lit.: Scotti 1838, S. 41; Kat. Düsseldorf 1838, S. 7, Nr. 154; Kat. Düsseldorf 1839, S. 6, Nr. 129, Kat. Köln 1839; Weyden 1839; Püttmann 1839, S. 183; Cohen 1932 II, Abb.; Nick 1936, S. 391; Hütt 1956, S. 192; Hütt 1958, S.397 Abb.; „GeneralAnzeiger“, Bonn, 20.3.1959, Abb.; ; Holzhausen 1964, S. 9, S. 24; Heidermann 1994, S. 60; Heckes 1995, S. 55 Abbildung 28, S. 85, 102

Ähnlich wie die Vorstudie „Frau mit ihren Kindern im Torbogen“, diese jedoch ohne Spinnrocken und viele andere Details.


Die Spinnerin mit ihren Kindern in des Hauses Tür, 1838, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


47. Ländliche Szene (Jäger und Mädchen am Brunnen)
[1839]
Öl auf Leinwand
H 40 x B 30 cm
„P. Schwingen“
Privatbesitz
Prov.: 1964 als im Besitz des Herrn Rudolf Schrader, Hannover bezeichnet (Holzhausen 1965); 1970 durch Erbschaft aus Berlin nach Bonn gekommen
Ausst.: Düsseldorf 1839; Berlin 1839
Lit.: Kat. Düsseldorf 1839, S. 6, Nr. 130; Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1839, Nr. 816 (verkauft); Holzhausen 1965, S.45; „Bonner Rundschau“, 11.11.1970, Abb.; „Godesberger Heimatblätter“, Heft 8, 1971, Bild 10; Heidermann 1994, S. 45; Heckes 1995, S. 77

Ein ähnliches Motiv findet sich bei Johann Baptist Sonderland „Begegnung am Brunnen“. Bereits 1835/36 hatte Sonderland als Schüler der Akademie ein Bild „Jäger mit seinem Mädchen“ gemalt. 198


Jäger und Mädchen am Brunnen, 1839, Privatbesitz, Foto: nach Godesberger Heimatblätter 1971


48. Die Winzerin (Vorstudie)
[1839]
Öl auf Leinwand
H 15,5, x B 13 cm
keine Bezeichnung bekannt
Privatbesitz
Prov.: Agnes Rötz, Nichte des Künstlers, deren Sohn Paul Arbeiter
Lit.: Heckes 1995, S. 85


Die Winzerin (Vorstudie), 1839, Privatbesitz, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930,


49. Die Winzerin
[1839]
Öl auf Leinwand
keine Bezeichnung bekannt
1839 im Besitz Prinz Georg von Hessen, aber heute in dessen Sammlung nicht nachweisbar. Verbleib unbekannt
Ausst.: Düsseldorf 1839, Berlin 1839
Lit.: Kat. Düsseldorf 1839, S. 6, Nr. 131; Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1839, Nr. 817; Boetticher 1891/1901, S 717; Holzhausen 1964, S. 24, Holzhausen 1965, S. 45; Heidermann 1994, S. 53; Heckes 1995, S. 57, 85

Keine Abbildung überliefert.


50. Das Dachstübchen
[1839]
keine Bezeichnung bekannt Ankauf durch den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen (1839),1841 verlost an Herrn Oberbuchhalter Hosson zu Münster, Verbleib unbekannt
Ausst.: Berlin 1839
Lit.: Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1839, Nr. 1312; „Allgemeines Organ für die Interessen des Kunst- und Landkartenhandels“, Berlin 1841, S. 139; Wiegmann 1856, S. 333; Boetticher 1891/1901, S. 717; Holzhausen 1964, S. 16, S. 24; Heidermann 1994, S. 60; Heckes 1995, S. 103

Keine Abbildung überliefert.


51. Schlafendes Kind
[um 1839]
Öl auf Leinwand
„P. Schwingen“ unten rechts
Privatbesitz
Prov.: Dr. Walter Holzhausen, Bonn. Von ihm im Kunsthandel erworben
Ausst.: Bad Godesberg 1964
Lit.: Holzhausen 1964, S. 10, 24, Abb.; Heidermann 1994, S. 53; Heckes 1995, S. 85


Schlafendes Kind, um 1839, Privatbesitz, Foto: nach Holzhausen 1964


52. Bildnis der Schwägerin Petronella Helene Elisabeth Schmitz
[um 1840]
Öl auf Leinwand
H 36,8 x B 33,2 cm
ohne Bezeichnung
Privatbesitz
Prov.: Familienbesitz, ursprünglich Friseurmeister Emil Schmitz, unehelicher Sohn der Petronella.
Ausst.: Bad Godesberg 1964
Lit.: Heidermann 1994, S. 53; Heckes 1995, S. 85/86; Heidermann 1997 IV, S. 20

Petronella Schmitz gebar 1852 einen unehelichen Sohn, Emil Hubert Pius Schmitz. Laut Familientradition ein Sohn des Malers Sigmund Lachenwitz. Dr. Schmitz-Porten, Enkel des Emil Schmitz, kommt allerdings zu der – eher unwahrscheinlichen – Schlussfolgerung, dass Peter Schwingen der Vater sein könnte.


Petronella Helene Elisabeth Schmitz, um 1840, Privatbesitz, Foto: Heidermann


53. Bildnis der Petronella Helene Elisabeth Schmitz oder der Maria Elisabeth Schmitz
[um 1840 oder später]
Öl auf Leinwand
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt, letzter bekannter Eigentümer: 1930er Jahre Friseur Schmitz, Düsseldorf
Lit.: Holzhausen 1965, S. 45; Heidermann 1994, S. 53; Heckes 1995, S. 86; Heidermann 1997 IV, S. 20
Von Dr. Schmitz-Porten, Urenkel der Frl. Schmitz, als Bildnis der Maria Elisabeth Schmitz geb. Schiffer, Ehefrau des Kleidermachers Philipp Werner Josef Schmitz und Schwiegermutter Peter Schwingens bezeichnet. Wahrscheinlich Bild der Petronella Schmitz. So auch die Bezeichnung von Julius Söhn.


Petronella Helene Elisabeth oder Maria Elisabeth Schmitz, um 1840, Foto: Julius Söhn, Düsseldorf, etwa 1930


54. Bildnis Wilhelmine Luise Prinzessin von Preußen
1840
Öl auf Leinwand
Tondo, Durchm. 59 cm
Mit Bleistift auf der Rückseite des originalen Keilrahmens: „P. Schwingen Ddf. 1840“ bezeichnet. Dazu gibt es noch eine spätere Aufschrift: „ P. Schwingen, Düsseldorf, 1840. Prinzessin Friedrich von Preußen“.
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Berlin-Brandenburg, Jagdschloss Grunewald, Inv. Nr. G K I 9725
Prov.: Besitz des Prinzen Georg von Preußen, Sohn des Prinzen Friedrich und der Prinzessin Wilhelmine Luise
Ausst.: Bad Godesberg 1964 (Plakat)
Lit.: Poensgen 1933, S. 11, 19; Nick 1936, S. 391; Söhn 1963, Abb.; „Bonner Rundschau“ v. 1.6.1963; „Bonner Rundschau“ v.29.2.1964, Abb.; Holzhausen 1964, S. 14/15, S. 25, Abbildung 12; Schweers 1994, Bd. 4, S. 1722; Heidermann 1994, S. 36, 53/54; Heckes 1995, S. 10, 45, 46 Abbildung 23, S. 86

Kopie nach Schadow. Das Original von Schadow, entstanden um 1830, befindet sich im Stadtmuseum Berlin (Inv.-Nr. VII 60/205 x). Ein weiteres Exemplar ist im Schloss Georgium in Dessau 199 Dr. Walter Cohen kannte das Bild bereits, wusste aber nicht, dass es sich um eine Kopie nach Schadow handelte. Er schrieb in einem Brief an den Godesberger Bürgermeister Zander: „Die Malerei ist abweichend von der mir bekannten, aber vielleicht war S. durch den – so seltenen! – Auftrag gebunden und mehr „höfisch“ als sonst.“ 200 Dagegen schreibt Poensgen „Nebenan zeigt sich dann das 19. Jahrhundert bei weitem biederer und häuslicher. Selbst die Prinzessinnenporträts von Kügelgen, Bury und Schwingen muten bei aller Qualität fast kleinbürgerlich an.“ 201


Wilhelmine Luise Prinzessin von Preußen, 1840, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Branden/Fotograf


55. Die Weinprobe (bei Füssli: Jude, der mit einem Weinbauern um ein Fass Wein schachert)
[1841]
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Ausst.: Leipzig 1841; Berlin 1842 (Unverkäuflich!); Hannover, Magdeburg, Halberstadt, Halle, Braunschweig und Kassel 1844
Lit.: Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1842, Nr. 928; Füssli 1843, S.633; „Allgemeines Organ“ 4. Jg. 1844, S. 143;
Holzhausen 1964, S. 25; Heidermann 1994, S. 60; Heckes 1995, S. 10, 103

Diese Weinprobe ist keine fröhliche Männerrunde im Stile Hasenclevers. Es geht um den Verkauf des Weins und damit um den Lebensstandard der Familie. Die Not der Winzer am Mosel und Ahr in den 40er Jahren fand weite Beachtung. Am Mittelrhein wird es nicht anders gewesen sein. „Schwingen’s Weinprobe verdient gleichfalls herausgehoben zu werden“ schrieb das „Allgemeine Organ für die Interessen des Kunst- und Landkartenhandels, der Kunstvereine und Künstler“. Müller von Königswinter beschreibt 1854 ein ähnliches Bild Schwingens, evtl. die zweite Fassung. Die Weinprobe mit August Stelzmann (1852) weicht davon wesentlich ab. Keine Abbildung überliefert.


56. Bildnis Johann Friedrich Wülfing (I)
[um 1840/1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
„P. Schwingen“
Privatbesitz , Düsseldorf
Prov.: Familienbesitz, zunächst im Besitz von Hulda Meckel geb. Wülfing. Hulda war das siebte Kind von Johann Friedrich Wülfing. Über deren Enkel Dr. Wilhelm de Weerth kam es an dessen Tochter Ellen Marion Felicitas von Stein geb. de Weerth..
Ausst.: Sowohl bei den Ausstellungen wie auch in den Literaturangaben lässt sich in der Regel nicht feststellen, auf welche der verschiedenen Fassungen des Bildes sich diese beziehen. Elberfeld 1907; Düsseldorf 1925 (Besitzer Dr. Wilhelm de Weerth, Elberfeld); Bad Godesberg 1964 (Besitzer Marion von Stein, Bemberg, Galerie Paffrath); Düsseldorf 1979; Bad Godesberg 1994 (Privatbesitz Düsseldorf, Bemberg); Wuppertal 1998 (Reproduktion)
Lit.: Kat. Elberfeld 1907, Nr. 92; Kat. Düsseldorf 1925, S. 122, Abbildung S 165; Lux/Weber 1925, S. 23 Abb.; Curjel 1925, S.781 Abb.; „General-Anzeiger“, Bonn v. 3.12.1931; Cohen 1932 I, S. 6; Cohen 1932 II, S. 8; De Weerth 1935, S. 76 (acht Exemplare!), nach S. 80 Abb.; Nick 1936, S. 391; „Bad Godesberger Wochenschau“, 1964, S. 15; „Bonner Rundschau“ v. 29.2.1964; Holzhausen 1964, S. 13, S.24, Abbildung 8; Holzhausen 1964 II, Abb.; Holzhausen 1965, S. 46; Hundert Jahre 1967, S.116; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 294; Schniewind 1997, S, 138 Abb., S. 140; Kat. Düsseldorf 1979, S. 486; Markowitz 1979, S.100 Abb.; Hütt, 2. Aufl. 1984, S. 95, Abbildung 71; Heidermann 1994, S. 54; Heckes 1995, S. 24 Abbildung 11, S. 47, 87; Hütt 3. Aufl. 1995, S. 103, Abbildung 89; Kat Wuppertal 1998; Heidermann 2002, S. 31 Abb.

Johann Friedrich Wülfing (1780-1842), verheiratet mit Johanna Maria Christina Siebel (1786-1859), Garn- und Tuchhändler, Färbereibesitzer (Türkisch - Rot) und Großgrundbesitzer. Er war Mitglied des „Conseil général du Département du Rhin“ und beherbergte 1813 den König von Westfalen Jérôme in seinem Hause. Später wohnte König Friedrich Wilhelm IV. mehrfach dort. Von dem Bild wurde für jedes überlebende Kind der Familie durch Schwingen eine eigenhändige und gleichwertige Kopie hergestellt Dazu berichtet ein Schreiben von Ernst-Günther Frowein an Julius Söhn, Düsseldorf, dass nach dem Tode von Wülfing 1842 für jedes der Kinder Wülfings eine Fassung gemalt worden sei, also acht. In einer Notiz der Galerie Paffrath vom 8.2.1976 wird von 6 bekannten Fassungen ausgegangen. Diese lassen sich auch heute noch nachweisen. Insgesamt hatte das Ehepaar Wülfing 11 Kinder, davon sind 3 früh gestorben. Die überlebenden Kinder waren: Berta Rosalie, verh. mit Daniel von der Heydt; Emma, verh. mit Peter Ludwig Schniewind; Friedrich Hermann; Karoline, verh. mit Julius August Bemberg; Robert; Johanna Maria, verh. mit Rudolf Egbert Steinkauler; Hulda, verh. mit Wilhelm Meckel; Sara Elisabeth, verh. mit Robert Peill.


Johann Friedrich Wülfing, um 1840/42, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


57. Johann Friedrich Wülfing (II)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Privatbesitz Bernd Neesen, Münster
Prov.: Familienbesitz Schniewind/Weyermann, dann Galerie Paffrath. Der jetzige Besitzer ist ein Nachfahre von Arthur Meckel, dem Sohn von Wilhelm Meckel und Hulda Wülfing. Das Bild ist also wieder in den Besitz der Familie zurückgekehrt. Rückseitig Etikett: „Johann Friedrich Wülfing, geb. 1780 gest. 1842 seine Tochter Emma heiratete 1831 Ludwig Schniewind deren Tochter Emma heiratete 1853 Rudolf Weyermann“
Ausst.: Godesberg 1964
Lit.: Holzhausen 1964, S. 24; De Weerth/Schniewind 1970; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 292/293; Heckes 1995, S. 87; Schniewind 1997, S. 140

Emma Schniewind war die zweite Tochter von Johann Friedrich Wülfing. Deren älteste Tochter Emma Schniewind erbte das Bild. Zuletzt im Besitz von Frau Ruth Weyermann geb. Lucas, die mit Hans Weyermann, einem Enkelsohn von Rudolf Weyermann verheiratet war. 1960 an die Galerie Paffrath verkauft. Dort von Bernd Neesen erworben.


58. Johann Friedrich Wülfing (III)
[um1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Privatbesitz von Bemberg, Burg Flamersheim
Prov.: Privatbesitz Julius August Bemberg. Karoline (Lina) Wülfing (1814-1881) heiratete 1835 Julius August Bemberg
Ausst.: Godesberg 1964, Godesberg 1994
Lit.: Holzhausen 1964, S. 24; De Weerth/Schniewind, 47, 1972, S. 2-22; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 293, Heckes 1995, S. 88


59. Johann Friedrich Wülfing (IV)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Familienbesitz Wülfing
Prov.: Friedrich Hermann Wülfing (1811-1890), drittes Kind von Johann Friedrich Wülfing, verheiratet mit Emilie Wittenstein, über deren Sohn Prof. Ernst Anton Wülfing in Berlin an dessen Sohn, den Maler und Kunsterzieher Ferdinand Wülfing in Berlin
Lit.: De Weerth/Schniewind 1964; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 293

Eine Kopie dieses Bildes wurde im Auftrag von Kurt Wülfing, einem Vetter von Ernst Anton Wülfing, angefertigt. Der Kopist soll der Maler Hasenclever, wahrscheinlich Erich Hasenclever, geb. 1886 in Remscheid, gewesen sein. 202


60. Johann Friedrich Wülfing (V)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Günter von Frowein, als Leihgabe in Köln (Wichelhaus)
Prov.: Aus dem Besitz von Robert Wülfing (1818-1882), verheiratet mit Emma Wever, dann Johanna Wülfing, Tochter des Robert Wülfing, verheiratet mit Eduard von Frowein. Günter von Frowein ist dessen Enkel.
Lit.: Holzhausen 1965, S. 46; De Weerth/Schniewind, 47, 1972, S 23-42; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 293; Heckes 1995, S. 88; Schniewind 1997, S. 140

Es handelt sich um das Bild, das Holzhausen als im Besitz von Frau Elisabeth (Lissy) von Frowein in Bonn entdeckte. Diese war mit August von Frowein, Bonn verheiratet. Dieser wiederum war ein Vetter des Eduard von Frowein, der in Königswinter wohnte. Vermutlich war das Bild bei Frau von Frowein in Bonn eine „Leihgabe“ und ging nach dem Tode von Elisabeth von Frowein wieder an den Eigentümer von Frowein zurück. Heute ist das Bild wiederum als Leihgabe im Besitz von Professor Manfred Wichelhaus (aus dem Familienzweig Meckel) in Köln.


61. Johann Friedrich Wülfing (VI)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Verbleib unbekannt, ursprünglich vermutlich im Besitz von Bertha Rosalie Wülfing (1806-1857), verheiratet mit Daniel von der Heydt (1802-1874)
Lit.: De Weerth/Schniewind 1967, S. 251-288; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 292

Gisela Schniewind konnte das Bild bei den Nachkommen der Rosalie Wülfing nicht ausfindig machen.


62. Johann Friedrich Wülfing (VII)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Vermutlich im 2. Weltkrieg vernichtet, ursprünglich im Besitz von Johanna Maria Wülfing (1819-1907), verheiratet mit Rudolf Egbert Steinkauler (1813-1859), zuletzt im Besitz eines Enkels von Maria Steinkauler, Carl Noell in Köln. Dort noch 1939 in der Wohnung durch ein Foto belegt. Mitteilung von Herrn Dr. Günther Noell an Frau Gisela Schniewind.
Lit.: De Weerth/Schniewind, 47, 1972, S. 43-62; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 293/294


63. Johann Friedrich Wülfing (VIII)
[um 1842]
Öl auf Leinwand
H 53 x B 44 cm
Familie Arndt von Wülfing, Isernhagen
Prov.: Vermutlich ursprünglich im Besitz von Sara Elisabeth Peill geb. Wülfing. Sie war das achte Kind von Johann Friedrich Wülfing.
Lit.: Holzhausen 1964, S. 25; De Weerth/Schniewind, 50, 1972, S. 293/294; Schniewind 1997, S. 140

Walter Cohen sah dieses Bild im Besitz von Dr. [Gustav ?] von Mallinckrodt in Köln. 203 Er schrieb an Julius Söhn: „In Köln fand ich am Samstag bei Dr. Mallinckrodt ein 3. eigenhändiges, sehr schönes Exemplar von Schwingens Bildnis von Joh. Friedr. Wülfing.“ Eine Sekretärin des Gustav von Mallinckrodt erinnerte sich an das Bild, das in der Wohnung gehangen habe. Das Bild kam danach in den Besitz von Karl und Anna von Stoesser. Frau Gerda von Wülfing kaufte es den Stoessers in Wunsdorf ab. Heute bei Familie von Wülfing in Hannover. (Freundl. Auskunft von Frau Gisela Schniewind.)


64. Bildnis Frau Gertrud Nicolai geb. Hilgers
1842
Rückseitig später signiert und datiert (lt. Holzhausen)
unbekannter Privatbesitz, letzte bekannte Eigentümerin: Anny Adams, Bad Godesberg (1926 und 1964)
Ausst.: Bad Godesberg 1926; Bad Godesberg 1964;
Lit.: Schopen 1925, Nr. 6, Kunstbeilage Abb.; „Deutsche Reichszeitung“, Bad Godesberg, Mai 1926; „Bonner Rundschau“ v. 29.2.1964; Holzhausen 1964, S. 25, Abb.; Heidermann 1994, S. 47 Abb., „Bonner Rundschau“ vom 10.9.1994, Abb. und Aufruf; S. 54; Heckes 1995, S. 8 Abbildung 2, S. 46, 88

Dargestellt ist die Großmutter mütterlicherseits des Künstlers (gest. 19. Juni 1849 im Alter von 82 Jahren in Godesberg), Ehefrau des ehemaligen Dieners beim Kurfürsten Max Franz und späteren Godesberger Gastwirtes Lambert Nicolai (gest. 1821 in Godesberg). Taufpatin des Künstlers. Frau Anny Adams, die letzte bekannte Besitzerin, stammmte aus der Familie Nicolai. Ein Aufruf an die heutigen Besitzer sich zu melden, blieb erfolglos.


Gertrud Nicolai geb. Hilgers, 1842, Foto: nach Holzhausen 1964


65. Die Kinder pflegen ihren kranken Hund
1842
Öl auf Leinwand
H 39,8 x B 33 cm
„P. Schwingen 1842“ unten rechts
Bezirksverwaltung Bad Godesberg
Prov.: Eigentum des „Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen“, 1842 für die Verlosung erworben, als Nr. 33 auf Los Nr. 3332 von Weinhändler Jordans aus Cleve gewonnen; 1964 Ch. W. Mangner, Bonn; 1965 im Handel in Koblenz für 5000,- DM erworben
Ausst.: Düsseldorf 1842; Bad Godesberg 1994
Lit.: Kat. Düsseldorf 1842, Nr. 85 (Der kranke Hund, welcher von Kindern gefüttert wird); „Allgemeines Organ für die Interessen des Kunst- und Landkartenhandels“, Berlin vom 10.9.1842, S. 146/147; Füssli 1843, S. 634; Müller, W. 1854, S. 301; Wiegmann 1856, S. 333; Müller Fr. 1864, S.509; Boetticher 1891/1901, S. 717; Singer 1901, S. 245; Cohen 1932 II, S. 6; Holzhausen 1964, S. 25; Holzhausen 1965, S.44, Abb.; „General-Anzeiger“ v. 14.5.1966, Abb.; Heidermann 1994, 1. Umschlagseite Abb., S. 54/55; Söhn 1994, Abb.; „Wochenblatt Bad Godesberg“ vom 20./21.4.1994, Abb.; Heckes 1995, S. 25 Abbildung 12, S. 61/62, 88/89

Die Anschaffung für Bad Godesberg war möglich, weil der Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte zu den 4000,- DM der Stadt Bad Godesberg 1000,- hinzufügen konnte („General-Anzeiger“ v. 14.5.1966).


Die Kinder pflegen ihren kranken Hund, 1842, Bezirksverwaltung Bad Godesberg, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


66. Der kranke Hund (großes Bild)
[1842]
keine Bezeichnung bekannt
Verbleib unbekannt
Ausst.: Düsseldorf 1842
Lit.: Kat. Düsseldorf 1842

Evtl. größere Fassung des ebenfalls 1842 ausgestellten Bildes „Der kranke Hund, welcher von Kindern gefüttert wird“. Keine Abbildung überliefert.


67. Der Lotteriejude
[1842]
Öl auf Leinwand
H 47 x B 40 cm
„P. Schwingen“ unten links
Verbleib unbekannt (Privatbesitz)
Prov.: 1863 im Besitz der Wwe. Dröge, Bremen; Nov. 1956 Auktion Lempertz; 1964 K. Schmitz, Köln-Braunsfeld; 64. Auktion Kunsthaus am Museum, Köln, 1975
Ausst.: Köln 1842; Bremen 1863
Lit.: Kinkel 1843; Kat. Bremen 1863, S. 12, Nr. 94; Kunstpreisverzeichnis 1956/57, S. 423; Holzhausen 1964, S. 26; Holzhausen 1965, S. 45 und Abb.; Kat. Köln 1975, S. 111, Nr. 1350, Abb. Tafel 93; Heidermann 1994, S. 46; Heckes 1995, S. 56 Abbildung 29, S. 57, 78, 98

Siehe auch „Das große Los“ und „Schmaus nach Gewinn des großen Loses“. Zuschlag 1956 für je 2800 DM, Zuschlag 1975 im Kunsthaus am Museum, Köln bei 18000 DM (nur der Lotteriejude)


Der Lotteriejude, 1842, Foto: Kunsthaus am Museum Carola van Ham, Köln 1975


68. Das große Los
(„Ein Jude bringt dem Dorfschmied den Gewinn eines großen Loses“)
[1842]
Öl auf Leinwand
H 50 x B 41,5 cm
„P. Schwingen“ unten links Verbleib unbekannt (Privatbesitz)
Prov.: 1863 im Besitz der Wwe. Dröge, Bremen; Nov. 1956 Auktion Lempertz; 1964 Eigentum K. Schmitz, Köln-Braunsfeld; 64. Auktion Kunsthaus am Museum, Köln, 1975
Ausst.: Düsseldorf 1842; Köln 1842; Bremen 1863
Lit.: Kat. Düsseldorf 1842; Kinkel 1843; Füssli 1843, S. 633; Müller, W. 1854, S. 301; Wiegmann 1856, S. 332; Kat. Bremen 1863, S. 12 Nr. 95; Boetticher 1891/1901, S. 717; Kunstpreisverzeichnis 1956/57, S. 423; „Bonner Rundschau“ vom 29.1.1964; Holzhausen 1964, S. 26; Holzhausen 1965, S. 45 und Abb.; Kat. Köln 1975, S.111, Nr. 1349, Abb. Umschlagbild; Heidermann 1994, S. 37, 55; Heckes 1995, S. 11, 58 Abbildung 30, S. 57, 89


Das große Los, 1842, Foto: Kunsthaus am Museum Carola van Ham, Köln 1975


69. Bildnis Gertrud de Weerth geb. Wülfing
[1843]
Öl auf Leinwand
H 42 x B 35 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Privatbesitz
Prov.: Ursprünglich für Peter de Weerth gemalt, 1941 im Besitz Dr. Wilhelm de Weerth, Elberfeld; 1964 Frau Ellen Marion Felicitas von Stein geb. De Weerth, Köln
Ausst.: Elberfeld 1907; Elberfeld 1922; Düsseldorf 1925; Bad Godesberg 1964; Bad Godesberg 1994
Lit.: Kat. Elberfeld 1907, Nr. 91; Elberfeld Festschr. 1910, S. 225 Abb.; Cohen 1922; „General-Anzeiger für Elberfeld und Barmen“ v. 24.1.1922; Cohen 1924, S. 19, Abbildung 31; Kat. Düsseldorf 1925; Curjel 1925, S. 774; Koetschau 1926, S. 149; „Genral-Anzeiger“, Bonn v. 3.12.1931; Cohen 1932 II, S. 8; Eckert 1936, S. 69; „Bad Godesberger Wochenschau“, 1964, S. 15; Holzhausen 1964, S. 2, 13, 25; Heidermann 1994, S. 55; Heckes 1995, S. 14, 23 Abb., 47/48, 89/90; Kat. Berlin 1998, S. 48 Abb.; Heidermann 2002, S. 30 Abb.

Gertrud de Weerth (1774-1829), Ehefrau von Peter de Weerth.


Gertrud de Weerth geb. Wülfing, 1843, Privatbesitz, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg


70. Der Schmaus nach dem Gewinn des großen Loses
[1843]
Öl auf Leinwand
H 58,5 x B 83,5 cm
„P. Schwingen“ unten rechts
Stadtmuseum Bonn, Inv. Nr. SMB 1991, G 305
Prov.: Ehemals Städtische Kunstsammlungen, Bonn, erworben 1960 von Galerie Paffrath, Düsseldorf. Seit 1991 Stadtmuseum Bonn
Ausst.: Düsseldorf 1843; Berlin 1844; München 1845; Bad Godesberg 1964; Bonn 1992; Bad Godesberg 1994
Lit.: Kat. Düsseldorf 1843, Nr. 86; Kinkel 1843; Kat. Berlin 1786-1850/1971, 1844, Nr. 1753; „Kunstblatt“ 26. Jg., 1845, Nr. 88, S. 366/367; Nagler 1846, S. 148/149; Müller, W. 1854, S. 301; Wiegmann 1856, S. 333; Boetticher 1891/1901, S. 717; Müller Fr. 1864, S. 509; Cohen 1932 II, S. 6; „Bonner Rundschau“ v. 6.8.1961, Abb; „Bonner Rundschau“ v.1.6.1963; „Bad Godesberger Wochenschau“, 1964, S. 15; Holzhausen 1964, S. 17, S. 25, Abbildung 15; Diederichs 1989, S.203, Abb.; Kat. Bonn 1992, S. 20, S. 23, Abbildung 9; Heidermann 1994, S. 37, 55, 4. Umschlagseite Abb.; Heckes 1995, S. 11, 26 Abb13, S. 57, 90; Kat. Bonn 1996, S. 64, 170 Abb., 184, 185; „Kabinett“, Bonn 1996, Abb.; „Hör zu“, Februar 1997. Abb.

1850 zeigt Hasenclever auf der Akademie Ausstellung in Berlin das Gemälde: „Bauer im besten Gasthaus bei Theilung des Lotterie - Gewinnstes“ (lt. Soiné, Werkverzeichnis verschollen).


Schmaus nach Gewinn des großen Loses, 1843, Stadtmuseum Bonn, Foto: Hans-Dieter Heckes, Bad Godesberg

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189 StA Bonn Go 317 Gründung eines Heimatmuseums.
190 StA Bonn, Go 1508 Inventar-Verzeichnis des Heimatmuseums.
191 StA Bonn, Go 1503 Maler Peter Schwingen.
192 StA Bonn, Go 317, Gründung eines Heimatmuseums.
193 Thieme/Becker 1915, Bd. 11, S. 302; Lexikon 1997 I, S. 344.
194 Soiné 1990, S. 53/54.
195 StA Bonn, Go 317, Gründung eines Heimatmuseums, auch Go 1508, Inventar des Heimatmuseums, Inv.- Nummer 87.
196 Kat Düsseldorf 2001/II, S. 33.
197 So Kat. Elberfeld 1907, wahrscheinlich der Maler Fritz Schnitzler aus Tönisheide.
198 Kat Düsseldorf 1978, Nr. 1478 und 1980 II, S. 384.
199 Mitteilung von Prof. Börsch-Supan v. 21.7.1994. Siehe auch Wirth 1990, Abbildung 69.
200 Brief vom 9.10.1932 im Stadtarchiv Bonn, Go 1503.
201 Poensgen 1933, S. 11.
202 Zu Erich Hasenclever: Reinmöller 1951.
203 Karte W. Cohen an Julius Söhn vom 11.11.1931, Archiv Söhn.




| Start | Vorwort | Leben und Werk | Werkverzeichnis | Die Familie | Quellen | Dank | Impressum
Nr. 1–70
Nr.71–134
1.Jesus der Kinderfreund
2. St. Martinus

3. Jugendliches Selbstbildnis ( A )

4. Bildnis einer jungen Frau
5. Großes Frauenbildnis

7. Bildnis einer Frau mit Haarschmuck

8. Bildnis eines älteren Mannes mit Fliege

9. Bildnis eines jüngeren Mannes

10. Ist Durindan nicht hier?

11. Der ertappte Liebesbrief (Vorskizze)

12. Die überraschte Leserin

13. Der Kreuzfahrer

14. Die Wahrsagerin des 19. Jahrhunderts

15. Jugendbildnis (B)

16. Frühes Selbstbildnis (C)

17. Selbstbildnis (D)

18. Bildnis eines eleganten Herrn mit weisser Weste

19. Der Martinsabend (I)

20. Der Martinsabend (II)

21. Der Martinsabend (III)

22. Der Martinsabend (IV)

23. Der Martinsabend (V)

24. Der Martinsabend (VI)

25. Selbstbildnis mit Hut (E) (Kopie von C. Faust))

26. Bildnis Peter Josef Schwingen (1786-1856)
27. Der heimkehrende Krieger
28. Ein Wache stehender Kriegsknecht
29. Die Vesperzeit am Sonntage – häusliche Szene
30. Bildnis Friedrich August de Weerth (1804-1879)
31. Bildnis Eleonore Mathilde Thusnelda de Weerth geb. Fauth (1809-1864)
32. Bildnis Benjamin Friedrich Wichelhaus (1801-1886)
33. Bildnis Emilie Elisabeth Wichelhaus geb. de Weerth (1810-1847)
34. Bildnis Frau Julius August Bemberg, Karoline geb. Wülfing
35. Bildnis Julius August Bemberg
36. Bildnis Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz (I)
37. Bildnis Magdalene Philippine Schwingen geb. Schmitz (II)
38. Frau am Fenster (Bildnis)
39. Die Wahrsagerin
40. Der Sonntagnachmittag
41. Die Strickerin
42. Bildnis Peter de Weerth (Des Geschäftsmannes Mußestunde)
43. Stilles Gedenken
44. Stilles Gedenken
45. Frau mit ihren Kindern im Torbogen
46. Die Spinnerin mit ihren Kindern vor des Hauses Tür
47. Ländliche Szene (Jäger und Mädchen am Brunnen)
48. Die Winzerin (Vorstudie)
49. Die Winzerin
50. Das Dachstübchen
51. Schlafendes Kind
52. Bildnis der Schwägerin Petronella Helene Elisabeth Schmitz
53. Bildnis der Petronella Helene Elisabeth Schmitz oder der Maria Elisabeth Schmitz
54. Bildnis Wilhelmine Luise Prinzessin von Preußen
55. Die Weinprobe (bei Füssli: Jude, der mit einem Weinbauern um ein Fass Wein schachert)
56. Bildnis Johann Friedrich Wülfing (I)
57. Johann Friedrich Wülfing (II)
58. Johann Friedrich Wülfing (III)
59. Johann Friedrich Wülfing (IV)
60. Johann Friedrich Wülfing (V)
61. Johann Friedrich Wülfing (VI)
62. Johann Friedrich Wülfing (VII)
63. Johann Friedrich Wülfing (VIII)
64. Bildnis Frau Gertrud Nicolai geb. Hilgers
65. Die Kinder pflegen ihren kranken Hund
66. Der kranke Hund (großes Bild)
67. Der Lotteriejude
68. Das große Los
69. Bildnis Gertrud de Weerth geb. Wülfing
70. Der Schmaus nach dem Gewinn des großen Loses